Barcelona Reisen 2011

Städtetrip nach Barcelona

Weniger Lohn akzeptiert

Spanien leidet fast unter der größten Arbeitslosigkeit in der EU. Vor allem junge Menschen sind hier betroffen und mussten ihren Job abgeben.

Allein im März mussten 123.000 Menschen ihre Arbeit niederlegen. Dies war der schwärzeste Monat in der Geschichte Spaniens. Landesweit sind es mittlerweile 3,6 Millionen Menschen, die sich arbeitslos gemeldet haben. Damit hat Spanien in Bezug auf die Einwohner, sogar Deutschland in der Arbeitslosenquote überholt. Ende 2008 lag die Quote noch bei 13,9 Prozent. Mittlerweile gibt es 15 Prozent Arbeitslose und mehr. In Barcelona gibt es vor allem von dem Unternehmen Seat einen Kompromiss zur Kündigung. Um die Arbeitsplätze zu sichern, haben sich die Beschäftigten zu weniger Lohn bereiterklärt. Nach einer Abstimmung stand das Ergebnis eindeutig fest. 65,5 Prozent der Belegschaft sind mit der Kürzung einverstanden. Damit sollen nicht nur die Arbeitsplätze bestehen, sondern auch das komplette Werk in Barcelona.

Der VW-Konzern hatte erst kürzlich in Aussicht gestellt, dass der neue Audi Q3 in Spanien gefertigt werden soll. Allerdings dürfen hier die Beschäftigten nicht fehlen. Sie müssen lediglich mit Einschränkungen rechnen. Lohnerhöhungen sind deshalb in diesem Jahr nicht mehr denkbar. 2010 soll es jedoch wieder bergauf gehen. Sollte der neue Audi nicht in Spanien produziert werden, sind mehr als 1500 Arbeitsplätze in Gefahr.

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