Anti-Doping-Gesetz geprüft
Spanien hat sich für eine Austragung der Olympischen Sommerspiele im Jahr 2016 beworben. Jetzt wird für diese Bewerbung auch das umstrittene Anti-Doping Gesetz erneut geprüft.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat dafür von Spanien die bisher bestehenden Anti-Doping Gesetze geprüft. Diese sind jedoch nicht komplett im Sinne des bisher bestehenden Kodex. Diese Differenzen müssen jetzt aus dem Weg geräumt werden, damit die Bewerbung auch ernst genommen werden kann. Erst im Mai hatte Spanien ein neues Anti-Doping-Gesetz erlassen. Dieses könnte jedoch in Bezug auf die Olympia-Kandidatur die größte Schwachstelle sein. In den Regelungen muss veranlasst werden, dass die Spitzensportler 24 Stunden am Tag für solche Kontrollen zur Verfügung stehen müssen. Spanien hatte vorgesehen, die Doping Kontrollen in der Nacht zu unterbinden. Auch die Abmeldepflicht war bisher ein Punkt, der noch geprüft werden muss. Dabei sollen sich alle Athleten bei einer Abwesenheit vom gemeldeten Wohnort innerhalb von 24 Stunden abmelden. Spanien wollte diese Frist auf drei tage ziehen. Das Land selbst sieht sich im Kampf gegen Doping führend und will jedoch trotzdem ein Kompromiss finden, damit die Bewerbung zu den Spielen gültig bleiben kann. Am 2. Oktober wird in Kopenhagen entschieden, welches Land den Zuspruch bekommt.