18 Menschen vor Spanien vermisst
Nach einem Bootsunglück vor Spanien werden jetzt 18 Menschen vermisst. Das Flüchtlingsboot kam nach ersten Angaben zum Kentern vor der Südküste Spaniens. Auf dem boot waren 18 Afrikaner an Bord.
22 Insassen des Bootes wurden bereits von spanischen Rettungsdiensten geborgen. Sie hatten sich auf dem Rumpf des Bootes in Sicherheit bringen können. Die geretteten Flüchtlinge berichteten, dass insgesamt 40 Menschen auf dem Boot gewesen sind. Sie sind gemeinsam von der marokkanischen Hafenstadt Tanger losgefahren. Dabei wollten die Insassen als illegale Zuwanderer nach Spanien kommen. Der Rettungsdienst führt die Suche nach den 18 vermissten Insassen weiter fort. Der Zustrom illegaler Immigranten von Afrika nach Spanien war in letzter Zeit jedoch stark abgeflaut. Dies wird vor allem auf die Wirtschaftskrise und die hohe Arbeitslosigkeit in Spanien zurückgeführt. Was mit den 22 geretteten Afrikanern passiert ist noch unklar.